Das Projekt „Benchmarktool zum Erkennen von Abfallvermeidungs- und Abfallverwertungspotenzialen in Produktionsunternehmen weltweit“ dient der Sensibilisierung von Produktionsunternehmen, bei der Planung neuer Standorte den Abfall zum Planungsgegenstand zu machen. Das Projekt erlaubt, weltweit an Produktionsstandorten effizient Optimierungspotenziale in der Entsorgung fester und flüssiger Abfälle zu erkennen.

 

Durch die Auszeichnung mit dem Umweltcluster Leuchtturm 2016 wird gezeigt, dass ein familiengeführtes bayerisches Unternehmen zu den Know-how-Führern weltweit in der Planung und Entwicklung industrieller
Entsorgungslösungen gehört und einen wesentlichen Beitrag zu ressourcenschonender Produktion leisten kann.

Problemstellung

Bei der Planung neuer Produktionsstandorte werden die Abfallströme (bis zu 100 verschieden Abfallarten) und die zugehörige interne und externe Entsorgungslogistik oft erst nach Inbetriebnahme geplant, weil die nötigen Planungsgrundlagen (Abfallarten und Abfallmengen) fehlen. Dadurch entstehen viele suboptimale Entsorgungsprozesse. Das Projekt „Benchmarktool zum Erkennen von Abfallvermeidungsund Abfallverwertungspotenzialen in Produktionsunternehmen weltweit“ dient der Sensibilisierung von Produktionsunternehmen, bei der Planung neuer Standorte den Abfall zum Planungsgegenstand zu machen. Das Projekt erlaubt, weltweit an Produktionsstandorten effizient Optimierungspotenziale in der Entsorgung fester und flüssiger Abfälle zu erkennen.

Lösungsansatz

Das Projekt „Benchmarktool zum Erkennen von Abfallvermeidungs und Abfallverwertungspotenzialen in Produktionsunternehmen weltweit“ dient der Sensibilisierung von Produktionsunternehmen, bei der Planung neuer Standorte den Abfall zum Planungsgegenstand zu machen. Das Projekt erlaubt, weltweit an Produktionsstandorten effizient Optimierungspotenziale in der Entsorgung fester und flüssiger Abfälle zu erkennen.

Projektbeschreibung

Abfalldaten einzelner, vergleichbarer Produktionsstandorte werden in eine Datenbank eingespielt. Allen Abfallströmen werden auf Basis des Europäischen Abfallkatalogs global anwendbare Leit-Nummern als Benchmarkbasis zugeordnet. Unter jeder Leit-Nummer sind bekannte, praktizierte Verwertungs- bzw. Beseitigungstechnologien hinterlegt. In Verbindung mit den Produktionszahlen der Standorte werden daraus branchenspezifische Kennzahlen ermittelt. Der Standort-Vergleich spezifischer Kennzahlen (bspw. kg Lackschlamm/ produziertes Fahrzeug) weist auf einen Blick Potentiale für die Abfall-Vermeidung aus, da bspw. schlechte Abfalltrennung oder unzureichende Konditionierungen der Abfälle hohe Werte bedingt. Daneben werden Verwertungspotentiale ausgewiesen, wenn aktuell beseitigte und deponierte Abfallstoffe an mindestens einem Standort einer Verwertung zugeführt werden.
Über die Angabe von Produktionszahlen kann aus der Datenbank auch eine Abfallprognose für neue Standorte errechnet werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auch Sie im Flyer (PDF) oder unter www.elogplan.com