UmweltCluster Bayern
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Ressourceneffizienz, Stoffstrommanagement

Für ein rohstoffarmes und –abhängiges Land ist die Steigerung der Ressourceneffizienz der Schlüssel für den Erfolg unserer Wirtschaft im globalen Wettbewerb. 

 

Durch sparsames und intelligentes Ressourcenmanagement können Kosten im Sinne eines ökologischen Wirtschaftens reduziert werden.

Dabei stellen Materialkosten im produzierenden Gewerbe mit über 45% den mit Abstand größten Kostenblock dar (Quelle: Statistisches Bundesamt). Der Anteil der Personalkosten liegt dagegen mit ca. 17% weit darunter. Bei der Verarbeitung von Halbzeugen und Blechen bspw. sind Materialverluste von ca. 50 % keine Seltenheit (Späne, Stanzabschnitte). Selbst bei sortenspezifischer Erfassung der Metallabfälle gehen über die Verschrottung im Durchschnitt 85 % des eingekauften Materialwerts verloren (Quelle: Informationszentrum für betrieblichen Umweltschutz).

 

Ressourcen- und Stoffstrommanagement zielt auf die ökologische und ökonomische Beeinflussung von Stoff- und Materialströmen. Hauptziele sind dabei die Ressourcen- bzw. Materialeffizienz und das Schaffen nachhaltiger Kreisläufe. In vielen Unternehmen werden die Materialkosten nicht im Detail untersucht. Es ist also bei vielen Betrieben im Bereich der Materialkosten, auch angesichts der Höhe dieses Kostenblocks, ein großes Einsparpotenzial zu erwarten.
 


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