| Drei Branchen - dreifache Kompetenz bei der geofora in Hof |
| Donnerstag, den 29. März 2012 |
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Besucher der ersten geofora 2007 werden die Freiheitshalle im oberfränkischen Hof kaum wieder erkennen. Mit großem Aufwand wurde sie komplett neu gestaltet (Investitionsvolumen: ca. 36 Mio. Euro). Jetzt ist die geofora 2012 das erste Branchenevent, das in dem gerade fertig gestellten, hochmodernen Kongresszentrum stattfindet. Die Stadt Hof ist Partner der geofora und wurde im letzten Jahr offiziell zum „Bayerischen Kompetenzstandort Wasser" ernannt. Unter dem Veranstaltungsmotto „Tiefer einsteigen, Zusammenhänge verstehen" trifft sich in Hof nun die versammelte Fachwelt der Bereiche Bohrtechnik, Wassergewinnung und Geothermie. Die wichtigsten Unternehmen und Institutionen der drei Branchen präsentieren sich auf der geofora-Fachmesse. Ein breit angelegtes Kongressprogramm rückt die zentralen Fragen der Szene in den Fokus. „Die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel und der Energiewende verleihen den Themen der geofora besondere Bedeutung und Aktualität", sagt Schirmherr Dr. Marcel Huber, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit. Von unten für oben sorgen Es passiert tief unter der Erdoberfläche: Hier wird ein Großteil unseres Trinkwassers gewonnen. Und die Erdwärme als klimaschonende Energiequelle nutzbar gemacht. Dank modernster Bohrtechnik. Jeder dieser Aspekte ist ein Thema für sich. Das Drei-Branchen-Treffen geofora beleuchtet die Zusammenhänge im System. Wie es auch künftig gelingt, unsere Versorgung „hier oben" von „tief unten" im Erdreich sicher zu stellen: Darüber diskutieren die Experten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien in Hof. Fragen der Qualitätssicherung (DVGW W 120) und der Nachhaltigkeit rückt die geofora dabei besonders in den Fokus. Auch der viel beschworene Blick über den Tellerrand darf dabei nicht fehlen. Mit dem Diplom-Meterologen und Fernsehmoderator Sven Plöger („Klimawandel: Gute Aussichten für morgen?") und Prof. Dr. Metin Tolan von der TU Dortmund („James-Bond-Filme aus den Augen eines Professors für Experimentelle Physik") konnten zwei namhafte Keynote-Sprecher für die beiden geofora-Kongresstage gewonnen werden. Auch zahlreiche Besuchergruppen aus dem Ausland haben sich angekündigt, u.a. aus Polen, Indien, Brasilien, Osteuropa und Afrika. Bei der internationalen Zusammenarbeit kooperiert die geofora auch in diesem Jahr mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Bei der geofora greifen die Fachmesse und das Kongressprogramm direkt ineinander. Formal, inhaltlich und auch räumlich. Geboten werden u.a. ein hochkarätig besetztes Qualitätsforum (Podiumsdiskussion zum Thema Qualitätsplattform W 120) und zahlreiche Fachvorträge (Personalentwicklung, Bauausführung, nachhaltige Planung u.v.a.). Ihren innovativen Ansatz und ihre große Themenbandbreite unterstreicht die geofora auch mit der neuen Speakers´Corner. Zentral im Messebereich präsentieren hier Unternehmen in Kurzvorträgen ihre Best-Business-Practice Beispiele. „Die Unternehmen schätzen die Messe und den Kongress als fokussierte Branchenplattform für Information und Kommunikation rund um die neuen Technologien", sagt figawa-Präsident Prof. e.h. (RUS) Bernd H. Schwank. Die Bundesvereinigung der Firmen im Gas- und Wasserfach e.V. Köln, kurz figawa, ist ideeller Träger der geofora. Die Stadt Hof tritt als Veranstaltungspartner auf. Im letzten Jahr wurde die Stadt offiziell zum „Bayerischen Kompetenzstandort Wasser" ernannt. Zu diesem guten Ruf in der Branche tragen nicht zuletzt die leistungsfähigen Unternehmen der Region, das Kompetenznetzwerk Wasser Hof, das Bayerische Landesamt für Umwelt und die Hochschule Hof mit ihrem neuen Studiengang Umweltingenieurwesen - Schwerpunkt Wasser – bei. Nähere Informationen und Anmeldungsformulare zur geofora 2012 bietet die geofora-Homepage unter www.geofora.de. Das Gesamt-Kongress-Paket (inkl. Tagungsunterlagen, Verpflegung, Abendprogramm) kostet 498,00 EUR für figawa/rbv-Mitglieder und 580,00 EUR für Nichtmitglieder (zzgl. Mehrwertsteuer). Teilnehmer am Kongress erhalten eine Bescheinigung nach DVGW W 120 und eine Anerkennung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Weitere Ingenieurekammern der Länder haben die Anrechnung sogenannter Fortbildungspunkte für Planer angekündigt. |


