26.10.2017 | München

Die verabschiedete Novellierung der Klärschlammverordnung beinhaltet die Umsetzung der Phosphorrückgewinnung auf Kläranlagen > 50.000 EW. Aber auch kleinere Kläranlagen müssen über kurz oder lang ebenfalls über eine Phosphor-Rückgewinnung nachdenken, da aufgrund der Regelungen zum Einsatz synthetischer Polymere sowie der aktuellen Änderungen im Düngerecht eine landwirtschaftliche Ausbringung von Klärschlamm weiter limitiert wird.

Phosphor ist ein endlicher Rohstoff, auf den wir als Bestandteil von Düngemitteln nicht verzichten können und dessen natürliche Vorkommen in wenigen Lagerstätten außerhalb der Europäischen Union gewonnen werden. Nicht zuletzt deshalb wurde Phosphor von der EU-Kommission im Jahre 2014 als kritischer Rohstoff eingestuft.

Unser Ziel ist es, den im Klärschlamm enthaltenen Phosphor idealerweise gepaart mit einer Stickstoffrückgewinnung als Sekundärrohstoffquelle zu etablieren und die bodenbezogene Klärschlammverwertung zu beenden.

Wir laden Sie deshalb am 26.10.2017 herzlich zu unserem Phosphordialog Bayern nach München ein, um gemeinsam mit Ihnen und den Referenten die Themen Klärschlammverordnung und Phosphorrückgewinnung zu beleuchten und zu diskutieren. 

Wir freuen uns auf Ihre zahlreiche Teilnahme!

Programm (PDF)

Teilnahmegebühren

25 € (zzgl. MwSt)

Veranstaltungsort

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Raum K5
Rosenkavalierplatz 2
81925 München

Veranstalter

Umweltcluster Bayern

Deutsche-Phosphor-Plattform DPP e.V.

Online-Anmeldung Phosphordialog

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Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. 
Bitte melden Sie sich bis 19.10.2017 zur Veranstaltung an.