| Initiative zur besseren Vermarktung bayerischer Firmen und Organisationen |
| Wednesday, 14 December 2011 00:00 |
|
Es war weit mehr als eine Empfehlung: In der aktuellen Studie „dena-Marktanalyse 2011: Status der erneuerbaren Energien weltweit“ fordert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie deutsche Unternehmen der Branche Erneuerbaren Energien auf, im Ausland intensiver als bisher nach neuen Absatzmärkten zu suchen. Dieser Aufruf erfolgt zu einer Zeit, in der sich deutsche Anbieter immer erfolgreicheren Wettbewerbern anderer Länder stellen müssen. Dies zeigt das aktuelle Beispiel der Krise beim ehemaligen Branchenprimus Q-Cells, den unter anderem die Niedrigpreismodule chinesischer Anbieter in starke Bedrängnis bringen.
Es wird auch für bayerische Anbieter in Zukunft immer gefährlicher werden, sich im Wettbewerb einzig auf den eigenen Know-how Vorsprung zu verlassen. Vielmehr müssen Forschung und Entwicklung frühzeitig durch Vertrieb und Marketing unterstützt werden, denn gerade hier stehen zahlreiche bayerische Anbieter vor großen Herausforderungen. Konkret sollten Geschäftsführer und Vertriebsleiter nicht nur die Technik sondern den Mehrwert des eigenen Angebots verstehen und kommunizieren können. Dazu ist es wichtig, die Kunden im In- und Ausland genau zu kennen und deren Bedürfnisse zu erfragen. Es gilt also, den eigenen Qualitäts- und Technologievorsprung auch professionell zu vermarkten - denn kein Unternehmen lebt einzig von der Entwicklung der Produkte und Projekte, sondern erst von deren Abverkauf.
Doch gerade Unternehmer aus techniklastigen Unternehmen betonen oft, der Vertrieb gehöre im Gegensatz zur Entwicklung nicht zu ihren Kernkompetenzen. Dies ist aber gar nicht Voraussetzung, denn gerade im Vertriebsprozess erzielt man außergewöhnliche Effizienzsteigerungen und Ergebnisse bereits mit professionellen IT-Tools, die sowohl kostenlos verfügbar als auch einfach anwendbar sind. Ein Beispiel ist google alerts: Basierend auf Schlagwörtern liefert der Service automatisiert Informationen zu potenziellen Kunden, Ausschreibungen oder Pressemeldungen der Wettbewerber aus etwa 700 deutschen Tageszeitungen.
Auf Initiative des Umweltclusters Bayern startet eco2business jetzt eine Aktion mit dem Namen „Genug Theorie – schnell zum Umsatz!“, bei der auch gemeinnützige Einrichtungen von diesem Wissen profitieren können. Denn so wie Unternehmen nach neuen Kunden suchen, müssen diese Einrichtungen weitere Mitglieder, Spender und Sponsoren finden. Für jeden kostenpflichtigen Workshoptag mit Teilnehmern aus der Industrie veranstaltet eco2business im Rahmen dieser Initiative einen separaten, kostenfreien Workshoptag für Mitarbeiter gemeinnütziger Einrichtungen. Das Unternehmen will dazu beitragen, dass Bayern in diesen Branchen nicht nur auf wirtschaftlicher, sondern auch auf sozialer Ebene weiter vernetzt wird und dass diese Vernetzung auch dem Gemeinwohl zugute kommt.
Herr Dillig (eco2business) bei der Projektbesprechung mit Frau Dr. Wimmer
eco2business Das Nürnberger Unternehmen bietet deutschen Unternehmen innovative Vertriebs-Dienstleistungen für deren Expansion im In- und Ausland. Seit Jahren fokussiert eco2business die Branchen Umwelttechnik und erneuerbare Energien und kommuniziert täglich mit den wichtigen Zielgruppen. Zu den Services des Unternehmens gehören der Direktverkauf per Telefon, die Geschäftspartnersuche in bis zu 52 Ländern, Workshops zu Vertrieb und Vermarktung sowie die Pressearbeit. Das eco2B online-Magazin wird einmal im Quartal versendet und erreicht derzeit etwa 1.600 Leser im deutschsprachigen Raum.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Bleischwitz ( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it ) oder Herrn Dillig ( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it , Tel.: 0911/580 55 69) |



