| Umweltcluster Bayern engagiert sich für Energie aus Abfall |
| Donnerstag, den 11. August 2011 |
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„Wir schätzen die Energieerzeugung aus Abfällen als eines der derzeit ökologisch wie ökonomisch besonders zukunftsträchtigen Technologie- und Wissensfelder im Umweltmarkt ein“, sagt Dr. Manuela Wimmer, Geschäftsführerin des Umweltclusters Bayern. Das Netzwerk von bayerischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Sitz in Augsburg fördert die Umweltwirtschaft des Freistaats durch Kooperationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
„Von den wissenschaftlichen Hintergründen, über das Planungs-Know-how bis hin zu den erforderlichen Technologien und Strukturen in der Abfall- und Energiewirtschaft – in Bayern ist zu allen mit der energetischen Nutzung von Abfällen verbundenen Sektoren eine hohe Kompetenz vorhanden“, unterstreicht Dr. Wimmer.
Um die Vorteile von Abfallstoffen als Energieträger herauszuarbeiten und eine entsprechende Bewusstseinsbildung in Bevölkerung, Politik und Verwaltung durch sachliche Informationen und Argumente zu unterstützen, hat der Umweltcluster Experten der genannten Sektoren in einem neuen Arbeitskreis zusammengeführt. Darüber hinaus ist Ziel die bayerischen Technologie auch im Ausland zur Energiegewinnung anzuwenden.
Als erste Positionsbestimmung hat der Arbeitskreis „Energie aus Abfall“ jetzt ein Thesenpapier veröffentlicht, in dem neun Thesen die ökologische und wirtschaftliche Bedeutung von Strom, Wärme und Kälte aus Abfall verdeutlichen. Zur Sprache kommen dabei Aspekte wie Klimaschutzwirkungen, Forschungsansätze, Vorteile in der Wertschöpfung, Arbeitsmarkteffekte sowie Gedanken zur Kreislaufwirtschaft und zum Aufbau einer regional-dezentralen Energieversorgung.
Das Thesenpapier kann hier eingesehen und heruntergeladen werden. |


