UmweltCluster Bayern
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2. Süd- und Ostbayerische Wassertagung 2013

 

„Unsere Erwartungen seitens der Organisatoren wurden noch übertroffen. Wir haben über 500 Besucher und 40 Aussteller mehr als bei der letzten SOW,“ freute sich Dr. Manuela Wimmer, Geschäftsführerin des Trägervereins Umwelttechnologie-Cluster Bayern e.V. „Von den Besuchern und Ausstellern haben wir viele positive Rückmeldungen bekommen. Wir sind mit der Veranstaltung hoch zufrieden und freuen uns schon auf die nächste SOW im Frühjahr 2015!“

 

Besonders bei den Kommunen ist das Interesse an Informationen rund ums Wasser groß. Sie konnten sich informieren, wie sich die bayerische Wasserversorgung in den kommenden Jahrzehnten entwickelt und wie sich der Klimawandel auswirken soll. Beispielsweise müssen bei den öffentlichen Kanälen mit Sanierungsmaßnahmen gerechnet und verstärkt Vorkehrungen gegen Hochwasser getroffen werden.

 

Ein weiterer Themenkomplex widmete sich den Schwimmbädern. Bei der Energieeffizienz können Bäderbetreiber noch viel Geld sparen – bereits kleine Maßnahmen wirken sich besonders stark aus. Aufgezeigt wurde, wie vielfältig hier die Möglichkeiten sind: Modernisierung der Wärmeerzeugung, Anpassungen der Lüftungsanlagen, Dämm-Maßnahmen an der Gebäudehülle oder Verfahren zur Wärmerückgewinnung.

 

Neu in diesem Jahr war das Unternehmerforum, für das der Andrang im Vorfeld so groß war, dass eine Warteliste geführt werden musste. Hier stellten sich Unternehmen und ihre Produkte vor und zeigen einmal mehr, dass Innovationen im Wasser-Bereich in Bayern zuhause sind. Themen waren hierbei unter anderem Energie aus Abwasser, Sanierung von Trinkwasserspeichern, energieeffiziente Pumpen, Gefährdungsanalyse von Trinkwasser, verbesserte Entkeimungsverfahren oder neue Materialien für Leitungsbau und Trinkwasserspeicher. Nicht nur die Teilnehmer profitierten: der Erlös des Unternehmerforums in Höhe von 4500 € wurde im Rahmen der Abendveranstaltung vom 2. Vorsitzenden der ARGE Wasser/Abwasser Niederbayern/Oberpfalz, Herrn Bürgermeister Manfred Kaschel, dem ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Landshut, Herrn Josef Deimer,  Vorsitzender der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Vereinigung Landshut e.V., übergeben.

 

Veranstaltet wurde die Tagung vom Umweltcluster Bayern, der ARGE Wasser Abwasser Niederbayern/Oberpfalz und der DWA. Kooperationspartner waren der Wasserwerksnachbarschaften Bayern e.V., der Bayerische Gemeindetag, die Mösslein GmbH, der Berufsverband Bayerischer Hygieneinspektoren, die Bayerische Verwaltungsschule, Funtana Beratung für Bäderbetriebe und Infowelle e.V. Schirmherr war Klaus Kumutat, Präsident des bayerischen Landesamtes für Umwelt. Weitere Informationen: www.wassertagung.de


 

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3. Sitzung Cluster-Arbeitskreis Holzvergasung


Innovationen rund um die Holzvergasungstechnologie wurden vergangene Woche in Rosenheim beim Treffen des Cluster-Arbeitskreises Holzvergasung des Umweltclusters Bayern präsentiert. Das bereits dritte Treffen des Arbeitskreises konnte einen Besucher-Rekord von über 70 Personen verzeichnen.


„In Bayern hat sich im letzten Jahr beim Thema Holzvergasung viel getan und die bestehenden Anlagen wurden weiterentwickelt. Doch die Erfahrungen haben auch gezeigt, dass wir das Thema Holzvergasung selbst in die Hand nehmen müssen und nicht darauf warten dürfen, dass es von jemand anderem aufgegriffen wird. Die große Teilnehmerzahl zeigt, wie groß der Bedarf nach Austausch im Bereich Holzvergasung ist – und dafür ist unser Arbeitskreis ja da“ freute sich Arbeitskreisleiter Thomas Bleul (Spanner RE² GmbH). „Der Markt entwickelt sich sehr positiv und die Technologie setzt sich immer mehr durch. Wir verkaufen immer mehr Anlagen,“ ergänzte Bleul. Für Dr. Manuela Wimmer, Geschäftsführerin des Umweltclusters Bayern, war die gute Resonanz ein weiterer Beweis für das Motto des Umweltclusters „Vernetzt sein stärkt“: „Unsere Mitglieder haben entscheidende Wettbewerbsvorteile. In unseren Arbeitskreisen und auf unseren Veranstaltungen treffen sie auf andere innovative Unternehmen und Vertreter aus Wissenschaft und Forschung. Der Arbeitskreis Holzvergasung zeigt, wie sich über den Cluster als Plattform Ideen gegenseitig befruchten und neue Kooperationen zustande kommen,“ so Wimmer.

 

 

Dezentrale Minigrid-Systeme

 

Einblicke in ein Forschungsvorhaben der Hochschule Neu-Ulm gewährte Herr Prof. Dr. Elmar Steurer, bei dem die Holzvergasungs-Technologie zur Elektrifizierung von ländlichen Gebieten eingesetzt werden soll. Steurer stellte vor, wie dies auf den Philippinen mit dezentralen Minigrid-Systemen erreicht werden kann. Bei dem Projekt kann auf vorhandenes Material zurückgegriffen werden, das vor allem bei der Landwirtschaft als Abfall anfällt. Dies sind lokale, nachwachsende Rohstoffe wie Reisstroh, Kokos, Bambus oder Zuckerrohr. An dezentralen Stationen können die Abfälle angeliefert und direkt vor Ort in elektrische Energie umgewandelt und über die dezentralen Minigridsysteme werden.

 

 

Heißgasfiltration bei thermischen Biomasseanlagen


Als Schlüsseltechnologie wurde die Heißgasfiltration bei thermischen Biomasseanlagen von Herrn Dr. Jürgen Sitzmann von der LignoGen GmbH vorgestellt. Die Entwicklung, die eigentlich von Kohlekraftwerken kommt und auch bei der Verbrennung von hochbelasteten Abfällen eingesetzt wird, eignet sich auch für die Holzvergasung. Wie Testreihen von LignoGen zeigen, sind die Rohre nach dem Heißgasfilter nicht mehr zugesetzt und über die Coupled Pressure Pulse Abreinigung können auch sehr klebrige Stäube entfernt werden. Insgesamt kann beispielsweise Teer um bis zu 60% reduziert werden. Mit der Zugabe von Sorbens können weitere Schadstoffe entfernt werden.

 


Stoffstrommanagement-Holz


Ein Kernthema für die Holzvergasung ist die Versorgung mit Holz, dessen komplexe Stoffströme bereits in diversen Studien untersucht wurden, die nun in ihrer Detailauflösung weiter verfeinert werden. Herr Christian Wolf vom Lehrstuhl für Holzwissenschaft der TU München hob die Bedeutung des Stoffstrommanagements für die Holzvergasung hervor.

Anlagenbetreiber müssen sich nicht nur die Frage stellen, wo ihr Brennstoff herkommt, sondern auch, welchen Einfluss die Herkunft des Holzes auf dessen Eigenschaften hat. Die Unterscheidung der CEN/TS 14961-1 (Feste Biobrennstoffe - Brennstoffspezifikationen und -klassen), in Wald- und Plantagenholz, Industrierestholz und Gebrauchtholz sowie diverse Untergruppen zeigt die Inhomogenität des Brennstoffes Holz. Vor allem in Bezug auf kritische Parameter wie den Heizwert, Aschegehalt und Ascheerweichung ist deshalb die Brennstoffherkunft in Verbindung mit effizientem Stoffstrommanagement von großer Wichtigkeit.

Zudem sollte man sich im Rahmen des Stoffstrommanagements verdeutlichen, dass der Rohstoff Holz nicht unbegrenzt und eher regional zur Verfügung steht. „Gerade durch regional unterschiedliche Waldholzpotentiale, die zentralisiertere Verfügbarkeit von Sägenebenprodukten sowie die Konkurrenz zu stofflichen Nutzungspfaden macht nicht jede Anlage an jedem Standort Sinn" so Wolf.

Im Bereich des Wald- und Plantagenholzes sind die Holzaufkommen nur bedingt steigerungsfähig, während für Waldrestholz noch größere Potenziale vorhanden sind. "Allerdings muss geprüft werden, wo dieses nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch verträglich entnommen werden kann, d.h. im Rahmen der nachhaltigen Forstwirtschaft und unter Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit. Voraussetzung hierfür ist jedoch eine gesteigerte gesellschaftliche Akzeptanz für eine intensivere Holznutzung" betonte Wolf.

Durch die zunehmende Zentralisierung der Sägeindustrie muss für Industrierestholz mit weiteren Transportdistanzen und zunehmender Konkurrenz, vor allem mit der Holzwerkstoff-und Zellstoffindustrie, gerechnet werden. Im Bereich des Gebrauchtholzes oder Altholzes führen verringerte Exporte zu einem höheren Marktvolumen. Allerdings lässt sich auch eine gesteigerte innerbetriebliche Nutzung zur Wärmeerzeugung beobachten, die das höhere Marktvolumen wieder ausgleicht (Mantau 2013). Dieses steht somit den Holzvergasungsanlagen nicht zur Verfügung. Die Auswirkungen des novellierten Kreislaufwirtschaftsgesetzes auf die verfügbaren Gebrauchtholzmengen lassen sich noch nicht abzuschätzen.

Die Entwicklung der Holznutzung in Deutschland zeigt einen erstaunlichen Trend: während um 1800 die energetische Holznutzung 80% betrug, wurden 2005 61% des Holzes stofflich und 39% energetisch genutzt. Im Zeitraum von 2005 bis 2010 war der stoffliche Verbrauch fast konstant, der energetische Holzverbrauch stieg jedoch signifikant an. Seit 2010 wird erstmals wieder mehr Holz energetisch als stofflich genutzt: die Konkurrenz um Holz steigt stetig.

 

 

Rückstände aus Holzvergasungsanlagen


Besonders diskutiert wurden die Thematik der Rückstände aus Holzvergasungsanlagen und die damit zusammenhängende Frage der Grenzwerte. Frau Elke Reichle vom Bayerischen Landesamt für Umwelt präsentierte den aktuellen Stand und wies darauf hin, dass oft Rückstände nicht deponiert werden können, da die Grenzwerte überschritten sind. Dabei sind weniger Schwermetalle das Problem, sondern die Filterstäube. Diese sind zum Teil erheblich belastet. „Das Kreislaufwirtschaftsgesetz schreibt vor, dass Abfälle aus Holzvergasungsanlagen „schadlos“ zu entsorgen sind. Hierbei liegt die Verantwortung beim Erzeuger – er muss dafür sorgen, dass die schadlose, ordnungsgemäße Entsorgung abgeschlossen ist,“ betonte Reichle. Etwaige beauftragte Dritte müssen über die erforderliche Zuverlässigkeit verfügen. Die zentrale Frage lautet „kenne ich meinen Abfall?“. Frau Reichle wies hier besonders auf die Pflicht zur Charakterisierung (inkl. analytischer Überwachung) und der Einstufung hin. Einige Anlagenbesitzer deklarieren ihre Rückstände nicht als Abfall, sondern als Produkt. Dies ist möglich, hierfür gibt es aber strenge Kriterien und Produktpflichten (z.B. REACH). Sollen die Rückstände landwirtschaftlich verwertet werden, müssen die Schadlosigkeit gewährleistet und der biologische Nutzen nachgewiesen werden. Die Landwirtschaftsverwaltung prüft derzeit, ob und wie die Rückstände in der Landwirtschaft eingesetzt werden können. Hier muss unter anderem noch geklärt werden, ob es sich dabei um „Kohlen“ im bisher definierten Sinn handelt, oder ob eine neue Kategorie definiert werden muss.

 

 

Erfahrungen mit der Gasmesstechnik für Holzvergasungsanlagen


Franz Heigl von den Stadtwerken Rosenheim stellte den Bedarf für Gasanalytik heraus. Dabei hob er hervor, dass es vor allem in drei Bereichen Bedarf gibt. Zum einen im Bereich Optimierung (Heizwert des Produktgases, Minimierung des Benzolgehalts), zum zweiten im Bereich Bilanzierung (Bestimmung der Gasanteile für CHO-Bilanzen) und zum dritten im Bereich Emissonsüberwachung (Überwachung der Grenzwerte im BHKW-Abgas). Die von den Stadtwerken Rosenheim erfassten Messgrößen sind Permanentgase im Produktgas (H2, CO, CO2, CH4, 02), Aromatische Kohlenwasserstoffe im Produktgas (BTEX (Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Xylole), Teere (nasschemische Probenahme – z.B. Naphthalin, Fluoren, etc.)), Feuchte im Produktgas und Emissionswerte im BHKW-Abgas (CO, NOx, NH3, SO2, Benzol). Bis auf die Teermessung laufen die Messungen sehr gut mit wenigen Fehlern, die Geräte sind im Bedarfsfall einfach zu kalibrieren. Die bisherigen Erfahrungen bei der Teermessung dagegen zeigen, dass die Teerprobenahme und –analytik sehr aufwändig sind und es durch die vielen Prozesschritte eine relativ hohe Fehlerquote gibt (Gesamtmessunsicherheit bei mindestens ± 20 %). Des Weiteren sind einzelne Messungen nur bedingt zur Beurteilung des Prozesses geeignet (Mittelwert über gesamten Probenahmezeitraum) und die Teermessung ist aufgrund des hohen finanziellen und zeitlichen Aufwands nicht für die Optimierung von Anlagen geeignet.

 

 

Forschung und Entwicklung zur Biomassevergasung in Rosenheim


Die seit 2006 laufenden Entwicklungen einer Holzvergasungstechnologie in Rosenheim wurden von Reinhold Egeler von den Stadtwerken Rosenheim vorgestellt. Ziel ist die Entwicklung einer marktfähigen Anlage bis in ca. 2 Jahren und zwei MW elektrische Leistung aus Holzgas bis 2017. Aktuelle Forschungsthemen dabei sind vergleichende Analysen verschiedener Vergaserkonzepte (Kooperation mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Förderung durch Landwirtschaftsministerium), Katalysatorentwicklung zur Emissionsminderung und Untersuchungen zum Motorschlupf. Künftige Themen werden die Vergasung aschereicher Biomassen und der Einsatz von Katalysatoren bei der Vergasung sein. Die Stadtwerke sind derzeit außerdem aktiv bei der Erstellung einer VDI-Richtlinie und einer Leitlinie zur Vergasung (Holzgaskodex).

Im Anschluss an die Veranstaltung hatten die Veranstaltungsteilnehmer die Möglichkeit, die Rosenheimer Anlage zu besichtigen.


Presseartikel in der Forstzeitung

Presseartikel im Holzkurier

Bleul Auditorium
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Cluster-Tag 2012 mit Meet & Seed

 

Wie ist der Stand der Energiewende in Bayern, was kann die Umwelttechnologie leisten und welche Förderpragramme können genutzt
werden? Diesen Fragen gingen wir gemeinsam beim diesjährigen Cluster-Tag nach.
Darüber hinaus bot unser „Meet & Seed“ die ideale Plattform, sich anderen Clustermitgliedern vorzustellen und miteinander in Dialog
zu treten.

Einer der Höhepunkte des Cluster Tages war die Auszeichnung des Projektes Klein Eden als Leuchtturm 2012 für energieeffiziente Abwärmenutzung.



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Im passwortgeschützten Bereich finden Sie die Vorträge des Cluster-Tages und des Meet & Seeds zum Download.

 

 

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Abwasserwärmenutzung - Stand der Technologie und konkrete Projekte

 

Mit der Veranstaltung „Abwasserwärmenutzung – Stand der Technologie und konkrete Projekte" bot der Cluster-Arbeitskreis „Abwasserwärmenutzung" des Umweltcluster Bayern am 25. Oktober 2012 in Straubing die Möglichkeit zur Besichtigung der Abwasserwärmenutzungsanlage und dem Erfahrungsaustausch über weiterführende Projekte, die nach Straubing entwickelt wurden.

 

Über 80 Interessierte informierten sich in Straubing über die Technologie, die für  Neu- und Altbauten, Neu- und Altbaugebiete sowie Gewerbebetriebe zur Wärme- wie zur Kälteerzeugung die effizienteste Quelle sein kann. Hierzu wurden verschiedene Projekte aus dem Bundesgebiet, vor allem aber aus dem süddeutschen Raum vorgestellt.

 

Das Straubinger Tagblatt hat zur Veranstaltung einen Artikel veröffentlicht, den Sie hier einsehen können.

 

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Gespräche zwischen bayerischen und mexikanischen Unternehmern aus der Abfallwirtschaftsbranche


am 20. September 2012 in Augsburg

 

Im Rahmen des einwöchigen Besuchsprogramms für eine mexikanische Unternehmergruppe, die Bayern vom 17.09. bis 21.09 besuchte, fand am 20.09.2012 beim Umweltcluster Bayern ein Fachseminar Abfall und Entsorgung mit anschließenden B2B-Gesprächen mit bayerischen Unternehmen statt. Der Umweltcluster sowie der Programmorganisator bfz gGmbH luden bayerische Technologieanbieter und Abfallexperten zu Einzel-Gesprächen mit den 16 Unternehmern aus der Abfall- und Entsorgungsbranche in Mexiko ein.

 

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Einen detaillierten Einblick in die Biogastechnologie erhielten die mexikanischen Besucher im 1. Teil des Fachseminars. Herr Gleixner von der Innovas GbR präsentierte neben technologischen Spezifika auch seine langjährigen Erfahrungen in der Projektdurchführung im In- und Ausland. Gemeinsam diskutierten die Unternehmer über die vielfältigen technischen, ökonomischen wie auch kulturellen Herausforderungen beim Einsatz von Biogastechnologien.

 

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Im Fokus des Nachmittags standen neben Technologien und innovativen Lösungen zu Abfallrecycling und –beseitigung ebenso Ansätze zur Nutzung von Abfällen als Energieträger, d. h. „waste-to-energy“-Technologien. Den Vorstellungen der bayerischen Unternehmen und deren Lösungen folgten individuelle Einzelgespräche, in denen erste Kontakte geknüpft und teilweise bereits gezielte Projekte besprochen wurden. Aufgrund des großen Interesses auf beiden Seiten konnten insgesamt 43 mexikanisch-bayerische Zusammentreffen realisiert werden.

 

Der Umweltcluster Bayern hofft nach diesem gelungenen Tag nun auf einen ebenso erfolgreichen Ausbau der hier geknüpften Kontakte nach Mexiko.

 

 

 

China braucht Geduld


Experten aus der Umweltbranche berichteten in IHK

 

REGENSBURG. Luftreinhaltung, Wasseraufbereitung, regenerative Energien. Wer als Unternehmer in der Umwelttechnologie tätig ist, hat große Chancen in China. Doch Risiken lauern in der Kommunikation. Verhandlungen laufen im Land des Lächelns anders. Wer das nicht anerkennt, scheitert. So lautete das Resümee einer dichten Informationsveranstaltung des Umweltclusters Bayern gemeinsam mit IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim und der Stadt Regensburg. Eine Reihe von Experten hatte Erfahrungen geschildert und Tipps gegeben.

 

„Es wird erfolgreich sein“


„Ich fliege am nächsten Montag nach China und weiß nicht, was da passieren wird, aber ich weiß: Es wird erfolgreich sein“, so endet das Referat von Dr. Urs Herding. Seine Firma stattet große Firmen mit Filteranlagen aus. Einer der Auftraggeber ist VW in Shanghai. Noch spiele Umweltschutz in China keine nennenswerte Rolle. „Erst wenn Luft- und Wasserverschmutzung die Produktivität einschränken, besteht in China Handlungsbedarf“, sagt Herding. In den nächsten fünf Jahren plane China Investitionen von 333 Milliarden Euro für Wasseraufbereitung, Abfallentsorgung, Luftreinhaltung und Umweltmonitoring, Felder, in denen deutsche Unternehmen

stark sind. Dr. Stefan Söhn von der MBL China Consulting GmbH nannte China den weltweit größten Müllproduzenten sowie größten CO2-Emittenten. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes zitierte den chinesischen Bauboom. In den nächsten 10 Jahren werde in China mehr gebaut als in den vergangenen 15 Jahren. Auch hier sei deutsches Know-how gefragt.

 

Intelligentes Wachstum gefragt


Aktuell stelle sich in China die Frage wie intelligentes Wachstum erfolgen könne, ohne das soziale Gefüge im Land zu gefährden, gab Söhn zu bedenken. Mit dem Modell Sino German Ecopark zeigt ein Netzwerk aus deutschen und chinesischen Institutionen und Unternehmen, wie China einmal aussehen kann. Michael Bakies berichtet von Industrie und Wohnen auf zehn Quadratkilometern, einer Fläche, die ungefähr Berlin Mitte entspricht. Zentral dabei sind nachhaltige Mobilitäts-, Rohstoff und Energiekonzepte. Die deutschen Spezialisten für Umwelttechnologie, die im Chinageschäft bereits mitmischen, helfen China, sich zu verändern. Das erfordert viel Fingerspitzengefühl und Geduld.

 

Zum Beispiel PET-Flaschen


Nehmen wir die Firma S+S, die sich auf S

ortier-Technologie als Recycling-Vorstufe spezialisiert hat. Der Markt ist beeindruckend. China konsumiert bereits jetzt die meisten PET-Flaschen weltweit, mit einem Anteil von 30 Prozent. Westeuropa rangiert mit 24 Prozent an zweiter Stelle, gefolgt von 13 Prozent in den USA. S+S-Geschäftsführer Peter Mayer rechnet vor, was eine Sortiererin am Tag verdient und dass sich der Einsatz von Sortier-Maschinen etwa für Kunststoffe oder Metalle erst mit steigenden Lohnkosten rechne.

 

Kolonialistisches Denken überwinden


Die Referenten sind sich einig: „Es geht nicht nur um wirtschaftliche Aspekte, sondern um menschliche Kontakte“, ist die Erfahrung Dieter Damingers, Wirtschafts- Finanz- und Wissenschaftsreferent der Stadt Regensburg. Manuel Rimkus, Chefrepräsentant des Freistaats Bayern in China, bietet deswegen Unternehmern, die sich in China engagieren wollen Unterstützung an, weil er weiß: „Seriöse Partner zu finden ist eine der größten Herausforderungen.“

Aus dem Publikum meldet sich Bill Holler. Der Neumarkter ist seit fast drei Jahren als Zulieferer für die Luft- und Raumfahrt in China tätig. Der Einstieg in China sei ihm erstaunlich schnell gelungen. „Die Grundhaltung gegenüber den Menschen sei entscheidend, die W

ertschätzung. Wir müssen das al

te kolonialistische Denken überwinden“, rät er.

 

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Unternehmer und Berater zeichneten ihr Bild vom Land des Lächelns: IHK-Umweltreferent Werner Beck, Manuel Rimkus, Chefrepräsentant des Freistaats Bayern in China, Peter Mayer von S+S Sorting Technology, Toni Lautenschläger, Stadt Regensburg, Michael Bakies, Far Eastern Consultings, Dieter Daminger, Wirtschaftsreferent der Stadt Regensburg, Dr. Stefan Söhn, MBL China Consulting GmbH, Dr. Ulrike Glück, CMS Hasche Sigle, Shanghai, Martin Dilger, UPM Umwelt-Projekt-Management GmbH, Dr. Manuela Wimmer, Geschäftsführerin Umweltcluster Bayern, Dr. Urs Herding, Herding Filtertechnik (v.l.n.r.)(Foto: Weigl)

 

Quelle: Julia Weigl, IHK Regensburg

 

 

 

 

Umweltcluster präsentiert sich auf der IFAT ENTSORGA 2012


Die IFAT ENTSORGA war auch in diesem Jahr in München wieder ein voller Erfolg, mit Bestmarken bei der Ausstellerzahl und Fläche, hat die Messe mit rund 125.000 Besuchern einen weiteren Rekord aufgestellt. Von den 125.000 Besuchern kamen rund 75.000 aus dem Inland und gut 50.000 aus dem Ausland. Die Standfläche war voll ausgebucht durch 2.939 Aussteller aus 54 Nationen. Die IFAT ENTSORGA stellt somit nach wie vor eines der wichtigsten internationalen Branchentreffen dar.

Natürlich war auch der Umweltcluster Bayern prominent vertreten. Auf dem Bayerischen Gemeinschaftsstand B3.131 präsentierte sich neben dem Umweltcluster Bayern auch das vom Cluster initiierte Netzwerk „Indo-German NeWaTec“. Beide Stände waren mit bis zu 300 Interessenten sehr gut besucht.

Bereits am Montag wurden der Bayerische Umwelt- und Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber und Katherina Reiche, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium auf Ihrem Messerundgang am Stand des Umweltcluster Bayern empfangen. Auch eine Studentengruppe der Hochschule Deggendorf zeigte sich sehr interessiert und ließ sich am Stand über die Arbeit des Umweltcluster und der gesamten Umwelttechnologiebranche Bayerns informieren.

 

 

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Minister Dr. Marcel Huber und StS Katherina Reiche am Stand des Umweltcluster Bayern

 

Begrüßt wurden zudem der Umwelt- und Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags sowie die Staatssekretärin des Bayerischen Wirtschaftsministeriums Katja Hessel. Für Sie wurde zusammen mit dem Clustersprecher Herrn Dr. Hans Huber ein Messerundgang organisiert, bei dem zahlreiche bayerische Unternehmer vorgestellt werden konnten.

 

 

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Frau StS Hessel (Mitte) beim Messerundgang am Stand des Umweltcluster, flankiert (v.l.n.r.) von Hanna Kriebel, Clustersprecher Dr. Hans Huber, Sonja Bleischwitz und Christoph Unterburger

 

Veranstaltungen des Umweltcluster Bayern auf der IFAT sehr erfolgreich

Ganz in alter Tradition lud der Umweltcluster Bayern im Rahmend er IFAT ENTSROGA auch in diesem Jahr zu weiteren Branchen- und Clustertreffen. Am 08.05.2012 fand im Rahmen der IFAT ENTSORGA ein Länder-Spezial zu Indien in Kooperation mit den Regierungen von Bayern und Karnataka (GoK) in Zusammenarbeit mit der GIZ-IGEP (Indo-German Environment Programme, Bangalore Office) statt. Thema dieses Länder-Spezials war: “Waste to Energy / Wastewater to clean water” – Challenges for India’s Public and Private Sectors – Opportunities for International Technology Suppliers. Vertreter aus Politik, Behörden, der Wirtschaft und Wissenschaft sowohl aus Indien wie auch aus Deutschland traten hier als Referenten auf. Auch das Indo-German Network for Innovative Water Technologies (kurz NeWaTec) wurde durch dessen Netzwerkmanager Herrn Dünzl präsentiert und die Kompetenzen und Ziele dem interessierten Publikum näher gebracht.

 

 

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Cluster-Forum Waste to Energy

 

Auf besonders breites Brancheninteresse traf mit mehr als 250 vor allem internationalen Besuchern das vom Cluster veranstaltete Forum „Waste to Energy“, das am 09.05. 2012 erfolgreich im Forum der Halle C1 stattfand.

Nach der Begrüßung durch Frau Staatssekretärin Hessel und Clustersprecher Dr. Hans Huber diskutierten Prof. Dr. Martin Faulstich, TU München, atz Entwicklungszentrum und Sachverständigenrat für Umweltfragen, Prof. Dr. Wolfgang Rommel, bifa, Dr. Thomas König, GfA Olching und Herr Wolfgang Schmid, efs greentec GmbH, die steigende Bedeutung von Müll als Wertstoff. Im zweiten Block konnten sich die Zuhörer anhand praxisnaher Beispiele über die verschiedensten Ansätze der energetischen Nutzung von Abfällen, Biomasse und Abwasser informieren.

Im Anschluss daran lud der Cluster zu einem Get-Together am bayerischen Gemeinschaftsstand ein, wo bei Bier und Häppchen Branchengespräche geführt wurden, vor allem aber auch die 5-Jahres-Feier des Clusters zelebriert wurde.

Ebenfalls auf dem bayerischen Gemeinschaftsstand veranstaltete der Cluster am Donnerstag den 10.05.12 eine offene Podiumsdiskussion zum Thema „dezentrale Abwasserreinigung und Infrastruktur. Moderiert wurde diese von Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Günthert (Universität der Bundeswehr München).

Als Experten waren vertreten:

Stephan Backer, Privater Sachverständiger der Wasserwirtschaft

Prof. Dr. Brigitte Helmreich, Technische Universität München

Roland Pöhnl, utp umwelttechnik pöhnl GmbH

Dr. Friedrich Seyler, Bayerisches Landesamt für Umwelt

 

 

 

 

5. Wasserforum International „Wassermärkte Russische Föderation, Weißrussland und Ukraine" am 16.02.2012, LfU Hof


Die Zielländer des 5. Wasserforums International verfügen zwar über enorme Wasserressourcen – trotzdem ist (Trink-)Wasser in diesen Ländern ein kostbares Gut. Die Gründe dafür sind vielfältig. Von unzureichender bzw. fehlender Abwasserbehandlung, über eine qualitativ nicht einwandfreie Trinkwasserversorgung und eine insgesamt gesehen eher marode und sanierungsbedürftige wasserwirtschaftliche Infrastruktur, bis hin zu schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Damit unterscheidet sich die wasserwirtschaftliche Situation der Länder, denen sich das 5. Wasserforum International 2012 widmete, grundlegend von den Verhältnisse in Deutschland. Den betroffenen Regierungen ist diese Situation bewusst und sie stellen sich diesen Herausforderungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Vertreter namhafter Institutionen aus Wirtschaft, Verwaltung, Behörden und Verbänden vermittelten den Teilnehmern des 5. Wasserforums wichtige Hintergrundinformationen und gaben Hinweise für eine erfolgreiche Bedienung dieser Märkte, berichteten über infrastrukturelle Gegebenheiten und rechtliche Rahmenbedingungen sowie über ihre praktischen Erfahrungen vor Ort.

Das traditionelle Vorabendprogramm, das diesmal vom „Kompetenznetzwerk Wasser Hof" ausgerichtet wurde, ermöglichte ein erstes Kennenlernen bzw. die Vertiefung bereits bestehender Kontakte und rundete die Veranstaltung in idealer Weise ab.

Die Organisation und Durchführung dieses TTW Partnertreffens erfolgte in bewährter Kooperation mit der Bayern Innovativ GmbH und dem Umweltcluster Bayern.

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Die Novelle der Trinkwasserverordnung - Änderungen und Umsetzung



Mit der Novellierung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV), die am 1. November 2011 bundesweit in Kraft getreten ist, ändern sich zentrale Richtlinien und Grenzwerte. Die neue Verordnung betrifft nicht nur kommunale oder private Betreiber von Anlagen zur Trinkwassergewinnung, sondern auch Eigentümer von Immobilien und Hausverwalter oder Fachplaner. Vor allem die Grenzwerte für Legionellen im Trinkwasser wurden verschärft. Deren Einhaltung wird zukünftig streng kontrolliert, doch die Umsetzung ist komplex und der Beratungsbedarf hoch. Der Umweltcluster Bayern bot deshalb gemeinsam mit Partnern zwei Veranstaltungen zu diesem Thema an.

 

Insgesamt mehr als 250 Teilnehmer informierten sich am 29. November in Würzburg und am 07. Dezember in Regensburg über geänderte und verschärfte Anzeige-, Informations- und Dokumentationspflichten, neue Regeln und deren Umsetzung.


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Cluster-Tage International


am 17. November 2011 in München

 

Gemeinsam mit dem Projekt Technologie-Transfer-Wasser TTW lud der Umweltcluster Bayern am 17. November 2011 zum Cluster-Forum International ins Haus der Bayerischen Wirtschaft nach München. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung standen Märkte für Umwelttechnologien in Zentralasien. Unternehmensvertreter diskutierten gemeinsam mit Ansprechpartnern aus Politik und Verwaltung über Erfahrungen und Rahmenbedingungen bei der Projektdurchführung in oder dem Export von Umweltechnologie nach Kasachstan, Aserbaidschan oder Usbekistan.

 

 

Präsentationen zum Cluster-Forum International zum Download


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Abwasserwärmenutzung - ein Mosaikstein der Energiewende


am 25.10.2011 in Straubing

 

Was passiert eigentlich mit dem warmen Wasser, das zur kurzzeitigen Nutzung in Duschen, Wannen, Wasch- und Geschirrspülmaschinen mit Temperaturen zwischen 35 °C und 65 °C anfällt und damit einen Energiegehalt zwischen 1,5 und 3,0 kWh je Einwohner und Tag aufweist? Dieses warme Wasser wird verschwenderisch in den Abwasserkanal geleitet! Dass das nicht so bleiben muss, hat die Stadt Straubing erstmals in Bayern vorgemacht, indem seit Oktober 2010 etwas mehr als 100 Wohnungen in einem Komplex der stadteigenen Wohnungsgesellschaft in der Sudetendeutschen Straße mit der Wärme aus dem Abwasser beheizt werden. Auf diese Weise gelingt es, rund 65 % der erforderlichen Heizenergie aus dem Abwasser zu gewinnen. 25 % der Energie müssen in Form von preiswertem Wärmepumpenstrom eingesetzt werden.

 

Mit der Veranstaltung „Abwasserwärmenutzung – ein Mosaikstein zur Energiewende“ bot der Cluster-Arbeitskreis „Abwasserwärmenutzung“ des Umweltcluster Bayern am 25. Oktober 2011 in Straubing die Möglichkeit zur Besichtigung der Abwasserwärmenutzungsanlage und dem Erfahrungsaustausch über das Thema.

 

Rund 80 Teilnehmer aus der Industrie, von kommunalen Unternehmer, Planungsbüros, Wohnbaugenossenschaften, sowie Städten und Gemeinden aus ganz Bayern und darüber hinaus kamen nach Straubing, um sich über die Abwasserwärmenutzung zu informieren und sich mit Experten aus Politik, Wissenschaft und Industrie auszutauschen. Donau TV hat zur Veranstaltung eine Clip gedreht, der hier angesehen werden kann.

 

Konnten Sie nicht an der Veranstaltung teilnehmen? Dann können Sie den Tagungsband sowie den Zugang zu den Präsentationen gegen eine Gebühr von 20 EUR (plus MwSt.) von uns beziehen. Senden Sie uns einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

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Präsentationen Abwasserwärmenutzung - Ein Mosaikstein zur Energiewende zum Download

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Cluster-Tage 2011


am 06. und 07. Oktober 2011

Was haben 55.000 Handys, die in sechs Monaten in Londoner Taxis liegen bleiben, mit der Umwelttechnologie zu tun? Für die Teilnehmer an unseren Nürnberger Cluster-Tagen löste sich das Rätsel bald auf: Ein Mitarbeiter des Bayerischen Landesamtes für Verfassungsschutz zeigte damit nur eine von zahlreichen Schwachstellen beim Umgang mit hochsensiblen Informationen in Technologieunternehmen auf. Der wirtschaftliche Schaden durch Wirtschaftsspionage wird allein für Deutschland auf 50 Milliarden Euro im Jahr geschätzt.

Bei den Cluster-Tagen nutzen wir die Gelegenheit, in größerem Kreis auch einmal Themen anzusprechen, die über das unmittelbare Tagesgeschäft und den eigenen fachlichen Rahmen hinausgehen. Auch dieses Jahr ist dieses Konzept bei den über 100 Teilnehmern der Cluster-Tage am 6. und 7. Oktober in Nürnberg auf großen Zuspruch gestoßen. Nicht nur, was die Sicherheit von wertvollen Informationen betrifft, haben unsere Gäste und auch wir selbst viele neue Ideen und Anregungen mit nach Hause genommen. Das gilt auch für die anderen Themen rund um das Tagungsmotto „Resilienz und Ressourceneffizienz in der Wasser- und Kreislaufwirtschaft". Im Mittelpunkt der Resilienzforschung steht die Frage, warum manche Ökosysteme trotz zahlreicher äußerer Störungen über lange Zeiträume stabil bleiben, ohne dass eine „steuernde Hand" erkennbar ist. Die lebhaften Diskussionen zum Thema „Resilienz" zeigten auf jeden Fall, dass wir es hier mit einem viel versprechenden neuen Ansatz für den Umgang mit globalen Problemen haben. Nochmals einen ganz herzlichen Dank an die Mitorganisatoren, die Referenten und die Teilnehmer der Cluster-Tage 2011!

Impressionen:

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Get-together bei der Mittagspause
Mitgliederversammlung         
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Abendveranstaltung im
Spießgesellen
Indische Delegation FICCI
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Plenum Diskussion zur Resilienz


Präsentationen Cluster-Tage 2011 zum Download

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Süd- und Ostbayerische Wassertagung


06. und 07. April 2011

Zusammen mit den weiteren Kooperationspartnern, dem Schwimmbad-Fachverband e.V., den Wasserwerksnachbarschaften Bayern e.V., dem Berufsverband Bayerischer Hygieneinspektoren e.V. sowie Mösslein Wassertechnik gelang am 06. und 07. April 2011 mit der 1. Süd- und Ostbayerische Wassertagung eine erfolgreiche Messe in Landshut mit knapp 1900 Teilnehmer und fast 120 Ausstellern. ”Mit der durchgehend positiven Resonanz auf dieses regionale Konzept, von Seiten der Besucher, als auch der Aussteller, haben wir nicht gerechnet. Folgerichtig werden wir mit dem Pilotprojekt Süd- und Ostbayerische Wassertagung nun in die zweite Runde gehen,” resümierte der Geschäftsführer der ARGE Niederbayern-Oberpfalz die Bernd König. Auch die Geschäftsführerin des Umweltclusters Bayern, Frau Dr. Manuela Wimmer zog ein positives Fazit: „Schon sehr früh waren wir überzeugt, dass die Veranstaltung ein Erfolg wird, denn bereits Monate vor Veranstaltungsbeginn waren so viele Unternehmen als Aussteller angemeldet, dass wir die ursprünglich geplante Ausstellungsfläche erweitern mussten“. Aufgrund des regionalen Fokus der Veranstaltung sowie der für Aussteller und Teilnehmer guten Organisation wurden auch kleine Unternehmen, Vertreter von Planern und lokaler Behörden angezogen. Die Wassertagung wird nun im 2-Jahreszyklus fortgesetzt. Anmeldungen für Aussteller zur 2. Süd- und Ostbayerischen Wassertagung am 10. und 11. April 2013 können bereits Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. vom Umweltcluster entgegengenommen werden.


Clusterforum International – Indien


23./25.11.2010

Clusterforen zum indischen Markt waren ein großer Erfolg
Am 23.11.2010 in Nürnberg sowie am 25.11.2010 in München fand das Cluster-Forum International Indien zum Thema „Indiens Bedarf an Umwelttechnologie – Chance für ihr Unternehmen?" statt, welches auf große Resonanz bei den Teilnehmern stieß. Bei der Veranstaltung kooperierten erstmals als Organisatoren der Umweltcluster Bayern gemeinsam mit dem Bayerisch-Indischen Zentrum (BayIND).

Der Einladung folgten zahlreiche Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und Beratung, um gemeinsam die Chancen und Möglichkeiten der bayerischen Umwelttechnikbranche auf dem indischen Markt zu diskutieren. Als besondere Gäste konnten zudem der indische Generalkonsul Dr. Binoy George sowie Mr. Syed Khaja Mohiddin, Special Officer des Chief Ministers vom Staat Karnataka in Indien begrüßt werden.

Im Rahmen der Tagung wurden insbesondere die Potentiale der grenz-überschreitenden Zusammenarbeit zwischen bayerischen und indischen Akteuren aus den Bereichen Wasseraufbereitung, Abfallentsorgung, Recycling und Bioenergie herausgestellt. Dabei wurden sowohl die relevanten Rahmenbedingungen vorgestellt als auch detailliert auf die konkreten Marktchancen für bayerische Umwelttechnik-Anbieter eingegangen.


Erfahrungsberichte aus Indien lieferten wertvolle Informationen
Im ersten Vortrag stellte Herr Dr. Jürgen Porst, seit nunmehr fast zehn Jahren in Indien für das HAWA-GTZ- Projekt tätig, den Gästen mögliche Kooperationsmodelle im Umwelttechnikbereich vor. Weiterhin berichtete er von seinen eigenen Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit in Indien, speziell im Bereich der Abfallbeseitigung und des Wassermanagements. Herr Anselm Gleixner und Herr Stefan Reitberger – Gründer der Innovas Gbr - stellten ihre praxisnahen Erfahrungen beim Aufbau einer Biogasanlage in Jalagaon, im Nord-Westen von Indien vor.

Herr Hubert Reilard – Geschäftsführer der indischen EFD Induction Limited – gewährte den interessierten Zuhörern einen aufschlussreichen Einblick in die Arbeit beim Aufbau und Führen eines Tochterunternehmens in Indien. Besonders gespannt folgten die Teilnehmer den Ausführungen von Herrn Khaja, der die Möglichkeiten und Anforderungen der Region Karnataka für die bayerische Umweltwirtschaft eindrucksvoll schilderte.


Möglichkeit zum Netzwerken und Austausch wurde intensiv genutzt
Im Anschluss an die Erfahrungsberichte nutzen die Teilnehmer die Gelegenheit, über Initiativen und Anknüpfungsmöglichkeiten zur Erschließung des indischen Marktes zu diskutieren. Zentrales Element war dabei das den Vorträgen folgende Networking, von dem ebenfalls reger Gebrauch gemacht wurde.

Unterstützt wurden die Veranstaltungen von der Industrie- und Handelskammern Nürnberg für Mittelfranken, der Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern, dem Projekt TTW – Technologie-Transfer Wasser sowie der GTZ.


Impressionen aus Nürnberg und München

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13. Triesdorfer Umwelttag


18.10.2010

Umwelttag stößt auf großes Interesse
Am 18.10.2010 luden der Umweltcluster Bayern gemeinsam mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) zum 13. Triesdorfer Umwelttag mit dem diesjährigen Schwerpunktthema Wasser. Den insgesamt 169 interessierten Teilnehmern, darunter zahlreiche Studenten und Vertreter aus Industrie und Politik bot sich eine aufschlussreiche Fachveranstaltung zu einem brandaktuellen Thema, in der die Bedeutung der Ressource Wasser in Zeiten des Klimawandels eingehend diskutiert wurde. Dabei wurde besonders auf die zukünftigen Herausforderungen für Industrie und Landwirtschaft hinsichtlich der Entwicklung der Trinkwasservorkommen in der Region Bayern eingegangen. Interessante Erfahrungen aus der Praxis lieferten u. a. Dr. Dagobert Achatz von der Audi AG, der den Weg des Automobilherstellers zur abwasserfreien Fertigung vorstellte ebenso wie Jürgen Daum von der Basell Polyolefin GmbH mit dem Bericht zur Optimierung des Wasserverbrauchs einer Olefinanlage. Joachim Krause von der Coburger Handtuch + Matten Service GmbH stellte seine Ansätze der Wasser- und Energieeinsparung in einer Wäscherei vor, mit deren Hilfe er den Verbrauch von Wasser und Energie um eindrucksvolle 90 Prozent senken konnte.


Staatsminister Heubisch stellt sich den Fragen aller Teilnehmer
Besonders gespannt erwarteten die Teilnehmer die Ausführungen von Staatsminister Heubisch, der sich mit dem Thema Wissenschaft als Standortfaktor für die Wirtschaft besonders an die studentischen Zuhörer sowie Vertreter aus der Wirtschaft wendete. Die anschließende Diskussion zwischen allen Teilnehmern machte deutlich, wie wertvoll und nachgefragt der offene Austausch insbesondere mit Minister Heubisch war. Der 13. Triesdorfer Umwelttag bot die Möglichkeit dafür, die von allen Teilnehmern gern bis über das Ende der Veranstaltung hinaus genutzt und beim abendlichen Get-Together weitergeführt wurde.

Impressionen:

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