Zu Beginn des Jahres wurden die Mitglieder online zu ihrer Einschätzung der Leistungen des Umweltclusters befragt. 82% äußerten sich als zufrieden oder sehr zufrieden, knapp die Hälfte konnte durch den UCB bereits qualifizierte Geschäftskontakte herstellen.


Die Mehrheit der Befragten ordnete sich dem Bereich Wasser/Abwasser (36%) oder Abfall-/Recycling (35%) zu. Knapp ein Drittel erbringt Dienstleistungen für die Umweltbranche. Die Schwerpunkte der Mitglieder liegen in den Bereichen F&E (40%), Beratung (35%) und Anlagenbetrieb (20%). Dies zeigt einmal mehr das breite Spektrum entlang verschiedener Wertschöpfungsketten, das die Clustermitglieder gemeinsam anbieten können.

Der Umweltcluster bearbeitet derzeit verschiedene neue Themen in Arbeitskreisen, Projekten und Beratungsangeboten. Dass dies die Interessen der Mitglieder widerspiegelt, zeigen die Zahlen der Umfrage: Mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich weiterführende Unterstützung im Bereich Forschung und Projektentwicklung. Nahezu genauso viele Mitglieder interessieren sich für Digitalisierungsthemen. Knapp ein Viertel würde gern die Zusammenarbeit mit Startups vertiefen, 14% das Thema Baustoffrecycling.

Auch mit seinen Internationalisierungs- und Vernetzungsangeboten trifft der Umweltcluster ins Schwarze, denn: Zwei Drittel der Mitglieder sind bereits im Ausland aktiv, v.a. in Österreich, Italien und Frankreich. Die Hälfte der Unternehmen verfügt bereits über eigene Auslandsstandorte. 84% der Befragten leben den Netzwerkgedanken und würden ihre Erfahrungen gern mit anderen Mitgliedern teilen; fast zwei Drittel können sich sogar vorstellen, mit anderen Mitgliedern gemeinsam im Ausland aktiv zu werden. Als potenzielle Zielmärkte sehen sie besonders Frankreich, Indien, China und die USA.

Durchgeführt wurde die Umfrage vom Clustermitglied GreenSurvey.

Die vollständige Auswertung wird im Rahmen der nächste Mitgliederversammlung am 22.11.2018 in Augsburg vorgestellt.