Am 08.11.2018 veranstaltete der Umweltcluster Bayern gemeinsam mit seinem Mitglied ViWa GmbH, zu deren 20-jährigem Firmenjubiläum, eine Tagung in Waldmünchen.

Rund 150 Teilnehmer nutzen die Gelegenheit sich zum Thema "Die Zukunft der kommunalen Wasserversorgung im ländlichen Raum" zu informieren.

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Bürgermeister Markus Ackermann, Stadt Waldmünchen, begrüßt die Teilnehmer der Tagung, Quelle: Umweltcluster Bayern

Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister der Stadt Waldmünchen, Markus Ackermann, stellte Dr. Andreas Lenz (Bayerische Verwaltungsschule) die Anforderungen an die Organisation und Qualifikation in der Wasserversorgung vor. Anschließend referierte Thomas Junger (TrinkwasserConsult) über die Bildung nachhaltiger Trinkwassergebühren für öffentlich-rechtliche Wasserversorgungsunternehmen in Bayern. Den Abschluss des Vormittags bildete Stefan Höcherl (Werkleitung, Stadtwerke Waldmünchen) mit technischen Kooperationen für Wasserversorger im ländlichen Raum.
Während der Pause blieb ausreichend Zeit sich an einem der 15 Ausstellerstände zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Der Nachmittag begann mit der Überwachung von Versorgungseinrichtungen, vorgestellt von Günther Betz (ViWa GmbH). Im Anschluss wurde die reale Herausforderung für jeden Wasserversorger: Keime wie Pseudomonas aeruginose, Escherichia Coli etc. im Trinkwassernetz durch Herrn Peter Obermeier (DVGW Bezirksgruppe Niederbayern/Oberpfalz) vorgestellt. Danach referierte Robert Pietsch (Etschel Brunnenservice GmbH) über kostengünstige Brunnenregenerierung gemäß LfU-Best-Practice-Leitfaden. Den Abschluss des Tages bildete der Vortrag zu Leitungssicherung, Leitungsrechten und (falscher) Leitungsauskunft von Meike Lüninghöner-Glöckner (Kanzlei bbh).