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Sludge2energy, Projektpartner ausgezeichnet!
Am 14. August fand in der Kläranlage Straubing die Auszeichnung der Projektpartner von sludge2energy statt. Bei sludge2energy handelt es sich um ein innovatives Verfahren zur energetischen Nutzung von Klärschlamm. Durch den Einsatz der sog. Pebble-Heater-Technologie wird elektrische Energie aus der Wärme heißer Rauchgase gewonnen. Organische Schadstoffe werden sicher zerstört und Schwermetalle in den Verbrennungs- und Rauchgasreinigungsrückständen gebunden. Die Stadt Straubing verfügt mit sludge2energy über eine kostengünstige Lösung in eigener Obhut, die langfristige Entsorgungssicherheit garantiert. Die Herausforderungen um die Verbringung von Klärschlamm werden intelligent gelöst und CO2 eingespart. Aufgrund seines rundum nachhaltigen Charakters und des hohen Innovationsgrades der eingesetzten Technologie wurde sludge2energy als Leuchtturmprojekt des Umweltcluster Bayern ausgezeichnet. Näheres zu den Projektpartnern und den Leuchtturmprojekten des Umweltcluster Bayern finden Sie hier.
v.l.n.r. J. Buchmeier (Stadt Straubing), Dr.-Ing. M. Grömping (Atemis), Prof. Dr.-Ing. M. Faulstich (atz Entwicklungszentrum), Dr. M. Wimmer (Umweltcluster Bayern), R. Bogner (Hans Huber AG), C. Pop (Tiefbauamt Straubing)
Die Hochschule als Dienstleister
Am 22. Juli fand an der Hochschule Amberg-Weiden (HAW) das Amberger Technik Forum statt. Rund 80 Teilnehmer informierten sich über Kooperationsmöglichkeiten zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Von der Seminararbeit bis zum über mehrere Jahre angelegten Forschungsprojekt bietet die Hochschule ein reichhaltiges Portfolio, das besonders kleine und mittelständische Unternehmen bei Innovationen unterstützt. Die interdisziplinäre Herangehensweise der HAW kombiniert theoretische und technische Expertise mit ökonomischem Know-How. Dieser Ansatz hat sich bereits in zahlreichen Kooperationen bewährt. Die Vorträge der Veranstaltung finden Sie hier.
Die Referenten des Amberger Technik Forums
Sachverständigenrat für Umweltfragen mit neuem Vorsitzenden
Prof. Martin Faulstich, Inhaber des Lehrstuhls für Rohstoff- und Energietechnologie an der TUM und Gründungsdirektor des Wissenschaftszentrums in Straubing ist der neue Vorsitzende des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU). Dem SRU gehören sieben Universitätsprofessoren aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen an. Er berät die Bundesregierung und bewertet aktuelle politische Initiativen in allen wichtigen umweltpolitischen Handlungsfeldern. Prof. Faulstich, der ebenfalls Vorstand des atz-Entwicklungszentrum und darüber hinaus Mitglied im Beirat des Umweltcluster Bayern ist, beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit thermischen und biologischen Verfahren zur stofflichen und energetischen Nutzung von Biomasse und Abfällen.
Ostbayern vorne mit dabei!
Die Herausforderungen und Chancen des globalen Themas Umwelt waren Gegenstand einer Veranstaltung am 4. Juli in Neumarkt i.d.Opf. Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller wies in Ihrer Eröffnungsrede auf die Bedeutung der Umwelttechnologie für den Standort Bayern hin und stellte die Rolle des Umweltcluster Bayern als Moderator und Vernetzer heraus. Eine Bestandsaufnahme der Roland Berger Strategy Consultants zeigte die außergewöhnlich gute Ausgangsstellung der Oberpfalz im Zukunftsmarkt Umwelttechnologie. Bestätigt wurde diese Analyse durch drei erfolgreiche Unternehmer aus der Region, die über ihre Erfahrungen im internationalen Geschäft berichteten. Die Vorträge der Veranstaltung finden Sie hier.
Staatsministerin Emilia Müller betont die Bedeutung der Umwelttechnologie für den Standort Bayern
Vorlesungsreihe gestartet!
Am 26. Juni startete eine vom Umweltcluster Bayern initiierte Vorlesungsreihe zum Thema „Netzwerke“ an der Hochschule Amberg-Weiden (HAW). Prof. Dr. Franz Bischof, der die Veranstaltung organisierte, vertritt die HAW im Cluster. Vermittelt wird neben der sozialen und volkswirtschaftlichen Bedeutung von Netzwerken der konkrete Nutzen, der sich den Studenten durch Netzwerkarbeit bietet. Die nächsten Vorlesungen finden am 11. Juni in München und am 17. Juni in Freising statt.
Dr. Manuela Wimmer referiert über Netzwerkarbeit.
Perspektiven des Zukunftsmarktes Pellets rege diskutiert!
Im Innovations- und Gründerzentrum in Straubing diskutierten beim Clustertreff am 25. Juni 80 Teilnehmer rege über die Perspektiven des Pelletmarktes, nachdem sie in den vorherigen Fachvorträgen Informationen und Anregungen anschaulich vermittelt bekamen. Links zu den Vorträgen können hier herunter geladen werden.
