Der Arbeitskreis beschäftigt sich mit Mikroverunreinigungen in Wasser und Abwasser.

Mikroverunreinigungen sind z.B. Rückstände aus Arzneimitteln, Waschmitteln, oder sonstigen Substanzen, die über das Abwasser in unsere Kläranlagen gelangen. Zum Teil können diese dort derzeit nicht komplett abgebaut werden. Hierdurch besteht die Möglichkeit, dass später Flora und Fauna geschädigt werden, wenn das Wasser mit diesen Rückständen wieder in den Kreislauf gerät und in Oberflächengewässern von Pflanzen und Tieren aufgenommen wird. Über das Grundwasser können diese Stoffe außerdem später wieder in unser Trinkwasser gelangen.

Bei den derzeitigen Analyseverfahren werden viele dieser Mikroverunreinigungen noch nicht bzw. nur unzureichend erfasst und bislang in den Kläranlagen nur teilweise oder nicht abgebaut oder zurückgehalten.

Auch vor der Festlegung von Grenzwerten durch den Gesetzgeber arbeiten wissenschaftliche Einrichtungen, Unternehmen, Anwender und Behörden an dieser Thematik. Ziel ist es unter anderem, frühzeitig Analyseverfahren zu entwickeln bzw. zu verbessern und die derzeitigen Reinigungsverfahren für Kläranlagen anzupassen oder neue Komponenten zu entwickeln sowie die Abbauprodukte zu testen und zu beurteilen.

Der Arbeitskreis Mikroverunreinigungen setzt hier an und verbindet Mitglieder des Umweltclusters aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette zu diesem Thema.