Nachhaltige Umwelttechnologien durch Sensorik

Hintergrund

Intelligentes Wassermanagement gewinnt auch in bayerischen Kommunen zunehmend an Bedeutung. Welche Vorteile bieten Lösungen aus dem Bereich der Sensorik für die Überwachung von Wasserressourcen, zur Reaktion auf Überschwemmungsereignisse oder für einen schonenden und effizienten Umgang mit der Ressource Wasser?

Projektziel

Im Rahmen einer Cross-Cluster Zusammenarbeit zwischen dem Cluster Sensorik und dem Umweltcluster Bayern sollen technische Lösungen für aktuelle Fragestellungen im kommunalen Wassermanagement identifiziert und in ein Pilotprojekt überführt werden.

Aktivitäten

Analyse / Technologiescouting: Lücken im Kreislauf identifizieren

Am Anfang steht eine strukturierte Erhebung von Bedarfen aus den projektrelevanten Bereichen. Diese erfolgt u.a. durch Experteninterviews, quantitative Befragungen und Workshops. Aus der Auswertung der Bedarfe können Anforderungen an Sensorsysteme abgeleitet werden. Der Abgleich der Bedarfe mit aktuellen Lösungen aus dem industriellen Kontext, sowie die Bewertung des Potentials für einen Technologietransfer in den Umweltbereich, lassen auf technologische Entwicklungspfade schließen.

Pilot Wassermanagement

Als Zielobjekt soll eine erste bayerische Kommune inkl. deren kommunaler Betriebe der Ver- und Entsorgung identifiziert werden. Leitthema bzw. Mittelpunkt der Aktivitäten wird voraussichtlich die „Wasserresiliente Siedlung“ sein. Hier lässt sich an Hand einer Vielzahl von Aspekten das hohe Potenzial für die intelligente Verknüpfung von Umwelttechnologie und Sensorik herausarbeiten. Fragestellungen vom Hochwassermanagement über Be- und Entwässerung bis zu konkreten Maßnahmen zur Klimawandelanpassung sollen adressiert werden. Im Mittelpunkt steht zunächst die Analyse der derzeitigen Situation im Hinblick Hürden und Hindernisse für den verstärkten Einsatz von Sensorikelementen in den verschiedenen Bereichen. Im Anschluss werden für die Umsetzung notwendige Rahmenbedingungen bzw. Machbarkeitsvoraussetzungen definiert. Es entsteht ein konkreter Anforderungskatalog, der exemplarisch auch für andere Kommunen in Bayern zum Einsatz kommen kann.

Wissens- und Ergebnistransfer

Die Ergebnisse der Analyse und der Fortschritt des Pilotprojekts werden kontinuierlich bekanntgemacht. Dies soll erfolgreich in der Praxis umgesetzten Beispielen Sichtbarkeit zu verleihen, Erfahrungswissen an einen breiten Kreis weitergeben und zugleich für die Realisierung neuer Projekte motivieren.

Konsortium

Cluster Sensorik
Umweltcluster Bayern

Förderung und Projektlaufzeit

Das Projekt NUTSEN wird im Rahmen der Förderinitiative „Cross-Cluster Bayern 2023“ durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert. Das Projekt läuft im Zeitraum vom 01.01.2023 - 31.12.2023.

Aktuelles

Am 10.01.2023 fand das KickOff-Treffen in der TechBase in Regensburg statt. In Kürze erfahren Sie hier mehr!